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Clara Hanzal

Von der Decke hängt ein heller keramischer Körper aus aneinandergeschmiegten Gesichtern. Fünf röhrenförmige Flötenkörper ragen in verschiedene Richtungen daraus hervor.
Foto: Yannis Geid

Synergie Vibrante

Jahr
2026
Material / Technik
Klanginstallation mit Keramikflöten, durch Mikrocontroller gesteuerte Lüfter
Ausstellungen
Hochschule der Bildenden Künste Saarbrücken, 2026

Fünf Flöten ragen aus der Skulptur, deren Erscheinung aus der keramischen Praxis des Arbeitens mit Gesichtsabformungen stammt. Friedlich schlafend schmiegen die Gesichter sich aneinander, dazwischen fügen sich die Rohre der Flötenkörper ein. Im Inneren werden die Flöten durch je einen Lüfter angeregt, der sich über einen Mikrocontroller steuern lässt. Sie geben eine Komposition wieder, die an den Raum angepasst entstanden ist.

Die Installation schafft einen Raum, in dem eine kollektive Klangerfahrung möglich wird. Durch den sich entwickelnden Rhythmus der geflöteten Töne und die optische Eindrucksmacht der über den Rezipierenden schwebenden Klangskulptur entsteht eine atmosphärische Oase. Ein Ort zum Verweilen und Reflektieren. Ein handlungsentlasteter Raum, in dem man sich der Wahrnehmungserfahrung hingeben kann. Das Selbst und Andere, und die eigenen Beziehungen zur Umwelt werden spürbar. Die körperliche Erfahrung des Klangs und der Vibration der Flötentöne resoniert mit den Rezipient*innen.